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Montag, 1. Januar 2018, 20:52

Unterkünfte für Arbeitskräfte und vieles andere mehr

Die Schneebilder von Soricida und octo124 habe ich mir mal genauer angeschaut. Beide bauen so, wie es in der Massen-/Rekordbauweise üblich ist. In Städten die Häuser aneinandergekläscht, in der Landwirtschaft kein einziger Bauernhof als Unterkunft für die Arbeitskräfte dazwischen. Ich will dies nicht anmeckern. Jeder baut so, wie er es für richtig befindet.
Doch ich möchte eine Anregung für eine andere Bauweise geben.

Da kamen mir zwei Bilder in den Sinn, die ich vor fast sechs Jahren (März 2012) erstellt habe:
* Fruchtwechselwirtschaft vs. Monokultur
* vorindustrielle vs. ökologische Landwirtschaft

Ich glaube, diese Bilder veranschaulichen was ich meine.

Ich habe hin und her überlegt, ob dieser Post in 1404 oder 1800 hingehört. Einmal weil 1404 m. E. ein erhebliches Manko hat, was Produktionsstätten und Unterkünfte für Arbeitskräfte betrifft, ein anders mal, weil es auch mein Wunsch für 1800 ist, dass hier ein Zusammhang hergestellt wird. D. h., es sollten in einem bestimmten Umkreis einer Produktionsstätte eine Anzahl x an Unterkünfte für Arbeitskräfte gebaut werden müssen.

Ich habe mich für 1404 entschieden, weil wir hier Versuche machen können. Als mögliche Betätigungsfelder sehe ich die SBM-Varinaten und auch meine Winter-Mod. Diese haben für kleine Dörfer entsprechende kleine "Dorfplätze" und Lagerhäuser. Es brauchen also nicht immer große Marktplätze und Markthäuser gebaut werden, die irgendwie nicht zu kleinen Produktionseinheiten mit Unterkünften für die Arbeitskräfte bzw Dörfer passen.

Wer wäre denn mal bereit, in 1404 so zu bauen, dass Städte aufgelockerter gebaut sind, also nicht "quadratisch, rechteckig, praktisch, gut" sondern z. B. mit ausgestalteten Innenhöfen (wie Brunnen, Grünanlagen, Treffpunkten für die Gemeinschaft usw) und dass je Produktionsstätte (also Farmen, Plantagen, Handwerk, Minen, Hafengebäude usw.) so zwei bis vier Bauernhöfe als Unterkünfte in einem angemessenen Umkreis vorhanden sind?
Bei den Produktionsstätten kann / sollte für die Besitzer auch ein Bürgerhaus vorhanden sein.
In der Umgebung der Marktplätze, ob groß oder klein, können auch Bäcker, Fleischer, Brillenmachen, Buchdrucker usw. ihr Handwerk ausüben und - zumindest optisch - ihre Produkte anbieten.

Mit viel Fantasie und Ausdauer ist hier eine ganze Menge machbar.

Wir können hier gerne über mögliche Bauvarianten diskutieren. Und wenn es neue Ideen gibt, würde ich die - soweit 1404 dies zuläßt - auch gerne in einer neuen Mod oder in einem Szenario umsetzen.

Wer hat Interesse, wer ist dabei und macht mit?
»Günter von der Bell« hat folgende Bilder angehängt:
  • Fruchtwechselwirtschaft vs Monokultur.jpg
  • vorindustrielle vs ökologische Land- und Viehwirtschaft.jpg

Soricida

Piratenschreck

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Dienstag, 2. Januar 2018, 22:20

Nee, nee...

Zitat

Die Schneebilder von Soricida und octo124 habe ich mir mal genauer
angeschaut. Beide bauen so, wie es in der Massen-/Rekordbauweise üblich
ist. In Städten die Häuser aneinandergekläscht, in der Landwirtschaft
kein einziger Bauernhof als Unterkunft für die Arbeitskräfte dazwischen...
Bei Deinem neuem Mod habe ich leider erst nach Deinem Hinweis das 2. Baumenü entdeckt... :aua:
Aber Zeit zum Schönbauen hatte ich leider auch noch nicht... :tischb:

Ansonsten finde ich diese Idee natürlich gut! Denn...

- Dörfer baue ich viel lieber sehr aufgelockert...
- Endbetriebe auch sehr gerne in der Stadt...
- verwinkelte Städte schon oft versucht...
- oder auch auf verschiedenen Ebenen...
- sogar meine Piraten haben ihre eigene Viehhaltung... :g:
(dazu ein paar Bilder aus den letzten vier Jahren)

Wie kannst Du dies bei Anno erzwingen?
Den Baubereich der Betriebe nur oder zusätzlich an verschiedene Wohnhäuser koppeln???

Gruß
Soricida
»Soricida« hat folgende Bilder angehängt:
  • Das Dorf am See1.jpg
  • Stadt2-1.jpg
  • Asiaten1.jpg
  • Ebenen1.jpg
  • Tortuga1.jpg
  Ich bin ja nicht neugierig, aber wissen möchte ich es schon!

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Mittwoch, 3. Januar 2018, 14:21

Wie kannst Du dies bei Anno erzwingen?
Den Baubereich der Betriebe nur oder zusätzlich an verschiedene Wohnhäuser koppeln???

Erzwingen kann man das leider nicht. :cry: Dies kann man nur "optisch" darstellen. Also ganz freiwillig ein oder mehrere Wohngebäude in der Nähe eines Produktionsbetriebes ansiedeln.

Übrigens:
Hier im Forum sind Anregungen zum verwinkelten Bau eines Dorfes oder einer Stadt zu finden:
Wie baue ich eine Stadt in Anno 1404 mit verwinkelten Gassen!
http://www.annopool.de/index.php?page=Entry&entryID=1980

Das Thema ist also nicht ganz neu wie ich feststellen muss. :jaaaaa:

Trotzdem fände ich es toll, wenn ihr bei solch einer Bauweise mal wieder mitmachen würdet.

Admiral Drake

Schatzjäger

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Mittwoch, 3. Januar 2018, 19:40

Also probiert habe ich das bei Anno 1404 auch schon mehrfach, allerdings ohne Mod.
Im Grunde ist es ja schon deutlich schöner, wenn man Platz lässt und auf die Rechteck-Bauweise verzichtet.
Ich habe es mal mit Baumstrukturen probiert, d.h. die Straßen gehen wie die Zweige eines Baumes und die Häuser sind die Blätter.
Es gibt also meistens nur einen Weg vom Markt zum Haus. Man kann auch mal ein paar Felder und Handwerker dazwischen setzen, wenn man ein Lagerhaus mit dazunimmt. Ich mache das so, dass ich ganz am Rand des Markt-EZBs einige wenige Häuser baue, die dann quasi die Wohnhäuser der umliegenden Plantagen darstellen.

Trotzdem gefällt mir das Ergebnis nur sehr bedingt ...
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Donnerstag, 4. Januar 2018, 21:57

@Admiral Drake, die im TUT beschriebene Bauweise lässt sich eigentlich nur dann verwenden, wenn es keinen Aufstieg zu Patrizier- oder Adligenhäusern gibt. Dann sieht das wirklich nicht schön aus. Bei Bauernhäusern, Bürgerhäusern und den meisten Produktionsbetrieben ziehe ich die verwinkelte Bauweise vor. Das bedingt allerdings, dass ich Aufstiege zur nächst höheren Stufe manuell freigebe.

Was mich immer stört, und was ich früher auch gemacht habe, ist die ewig lange, zweireihige Bauweise:
HHHHHHHHHHHHHHHHH HHHHHHHHHHHHHH HHHHHHHHHHHHHHH
HHHHHHHHHHHHHHHHH HHHHHHHHHHHHHH HHHHHHHHHHHHHHH
und das über die ganze Insel gebaut. Ebenso die optimale, flächensparende Bauweise der Produktionsbetriebe.

Ich habe ein paar Bilder beigefügt, wie man eine Innenstadt bauen kann:
Bild 6 ist ein Stadtbauexperiment, wo noch nicht alle Häuser zu Adligenhäusern wurden. Ich habe ganz bewusst die Kathedrale so gesetzt, dass man in Ihrem Einzugsbereich durch die grüne Farbe die Bauweise nachvollziehen kann. Baulücken habe ich durch verschiedene andere Projekte gefüllt.
Bild 7 ist der Anfang meiner Stadt im Testspiel. Auch hier ist durch die grüne Farbe die Bauweise gut zu erkennen. Ich habe in diesem Spiel den Focus auf die Produktionsbetriebe in den Dörfern gelegt. Irgendwann kommen da auch noch mal Bilder.
Die Bilder 8 bis 10 zeigen, wie Innenhöfe und andere freie Flächen genutzt werden können.

@Warlord, danke für den Tip. Doch mir geht es darum, in 1404 eine etwas andere Bauweise zu finden. Auch wenn die Möglichkeiten leider nicht immer ganz optimal sind. Deshalb habe ich bei meinem Winterjedöns ja auch ganz bewusst einige Bauwerke hinzu genommen (eigene kann man ja nicht kreieren, höchstens aus Teilen der bestehenden Bauwerken etwas Neues zusammensetzen => siehe IAAM, wo das SD @ Co toll gelungen ist!!!) und eben die Produktionszeiten verkürzt und dafür die Kosten entsprechend höher gesetzt. Wir brauchen nicht darüber zu diskutieren, dass so etwas einem eingefleischten Rekordbauer nicht unbedingt schmeckt.

@alle: Wer noch Vorschläge für eine "etwas andere" Bauweise hat, kann diese gerne hier vorstellen. Möglichst mit Bildern.
»Günter von der Bell« hat folgende Bilder angehängt:
  • 6 Stadtbauexperiment.jpg
  • 7 Stadt im Spiel.jpg
  • 8 Innenhofbebauung Weihnachtsmarkt.jpg
  • 9 Innenhofbebauung  Stadtwache.jpg
  • 10 Innenhofbebauung Marktplatz aus Marktständen.jpg

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Donnerstag, 1. März 2018, 21:24

Meine Ideen zum Thema „Unterkünfte für Arbeitskräfte und vieles andere mehr“

Wie ich schon schrieb, möchte ich vom Massenbauen weg und hin zum aufgelockerten Bauen kommen. Dafür habe ich einige Ideen, die ich auch schon im Ansatz umgesetzt habe. Arbeitskräfte kann ich in 1404 leider nicht zur Verfügung stellen. Das läßt das Programm nicht zu.

Um den Charakter der Dörfer nicht mit der in 1404 oft praktizierten „Agrarindustrie“ kaputt zu machen, gibt es einige „neue“ Gebäude für meine Dörfer. Zum Teil sind diese in verschiedenen Teilen von 1404 bisher verborgen (SD hat diese ja schon mit IAAM hervorgeholt). Einige Bauern-Gebäude habe ich mir gebastelt. Diese stelle ich später vor.

Dies sind meine Ideen:

1. Bauern
* Es wird nicht mit dem Marktplatz gestartet, sondern mit einem kleinen Marktstand. Der größere Marktstand und der Marktplatz kommen später hinzu.
* Die Grundbedürfnisse der Bauern wurden geändert:
** Als Getränk wird Wasser gebraucht, das aus den Zugbrunnen gewonnen wird.
** Die Fischerhütte wird erst später ins Spiel kommen. Als Ersatz dient die Fischbude mit einem Fischzuchtteich, später kommt der Flußfischer hinzu.
** Meine Bevökerung will nicht nur Fisch essen!!! Deshalb gibt es einen Getreidebauern (nicht zu verwechseln mit der Weizenfarm) und einen Gemüsebauern, der auch Kartoffeln anbaut.
** Auch wird es vom Milchbauern Ziegenmilch als Getränk geben.
** Und dann gibt es etwas gegen den richtigen Durst: Getreidebauer und Kräutergarten stellen die Grundlagen für das Bier vom Dorfbrauhaus zur Verfügung. Da der Dorfbrauer einen eigenen Brunnen hat, ist er nicht auf das Wasser der Zugbrunnen angewiesen (1404 läßt leider keine andere Lösung zu :-( Das gilt auch für alle übrigen Produktionseinheiten, die eigentlich Wasser benötigen).
** Um die Hütte zu heizen braucht der Bauer Holz.
** Marienbilder erfüllen den Bedarf nach Glauben (Kapelle, Klosterkirche usw. kommen erst später ins Spiel).
** Maibaum, Sonnenwendfeuer und ein Festplatz - mit Plumsklo und Pinkelbaum - sind auch vorhanden (Die Kneipe kommt erst später ins Spiel).
** Und um zum Bürger aufzusteigen, muß er Bekleidung haben. Dafür sorgen die Hanfplantage und die nachgelagerte Webstube.

2. Bürger:
* Die allseits bekannte Fischerhütte kann gebaut werden.
* Es gibt größere Brunnen, die den Wasserbedarf decken.
* Gegen den Durst gibt es zusätzlich den Most vom Mosthof.
* Die Bürger haben richtig Appetit auf Fleisch: Der Schweinebauer liefert seine Schweine an die Pökelstube. Dort wird mit dem Salz aus dem Salzgarten am Meer das Pökelfleisch hergestellt.
* Auch sitzen die Bürger nicht gerne im Dukeln: Imkerei und Hanfplantage liefern die Zutaten an den Kerzenmacher. Die Bürger haben somit Kerzen zur Verfügung.
* Aufsteigen zum Patrizier können die Bürger erst, wenn sie Lederwämser haben. Schweinezucht und Salzgarten liefern die nötigen Zutaten für die Gerberei, welche die Lederwämser herstellt.

Weitere, noch nicht umgesetzte Ideen:
* Der Most dient als Grundlage für einen leckeren Obstler. Für die „Schwarzbrennerei“ muss ich mir noch ein bäuerliches Gebäude einfallen lassen.
* Die Gewürze wird es erst später geben. Sie sind so teuer, dass erst die Patrizier sie sich leisten können. Als Ersatz gibt es für Bauern und Bürger die Kräuter.
* Ab den Bürgern soll langsam die Kohle das Holz zum Heizen ersetzen.
* Die Patrizier müssen Pelzmäntel besitzen, bevor sie aufsteigen können.
* Als gewiefte Geschäftsleute horten die Patrizier Gold.
* Und die Adligen benötigen Waffen für ihre Kämpfe untereinander.

Mit dem Orient habe ich mich noch nicht beschäftigt. Doch auch da wird es einige Änderungen geben.

So, jetzt gibt es in 1404 noch eine Möglichkeit, ein neues Produkt zu schaffen. Habt ihr eine Idee dazu?
Grundlage soll 1404 Venedig sein (Also keine bisher erstellte Modifikation).


Welche zusätzlichen Produktionsketten könnt ihr euch mit den bereits bekannten End-Produkten vorstellen?
Beispiele:
* Produktionsablauf: „Schweinebauer“ und „Salzgarten“ liefert an die „Pökelstube“ welche Fleisch produziert.
* Folgende Patrizier-Poduktionskette kann ich mir auch vorstellen:
Die Weizenfarm produziert Getreide (Weizen), dieses wird in der Mühle zu Mehl gemahlen, welches der Bäcker mit den Gewürzen aus dem Orient zu Backwaren (Brot) verarbeitet.

Wichtig dabei ist,
* dass es maximal zwei Produkte geben kann, die in ein neues/vorhandenes Produkt einfließen.
* dass immer nur ein Produkt produziert werden kann (Beispiel: Schweinebauer und Schweinezucht produzieren Schweine und keine Lederstücke. Die Schweine können dann in zwei verschiedenen weiteren Produktionseinheiten ENTWEDER zu Fleisch ODER zu Lederwämse verabeitet werden).

Ich freue mich auf eure Ideen und hoffe, diese im Rahmen der Möglichkeiten von 1404 umsetzen zu können.

LG Günter

Admiral Drake

Schatzjäger

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Freitag, 2. März 2018, 12:57

Na, du hast ja einiges vor.
Die Pelzmäntel könnten ein Seidenfutter bekommen.
Für das Parfümfläschchen könnte auch Glas benötigt werden.
Gläser, Spiegel, Glasscheiben (Glas) eignet sich natürlich auch als Bedarfsgut (Besitz) für die Aristokraten, geht ja auch immer mal was kaputt.
Die Mühle könnte Säcke benötigen, die aus Leinen sind (Leinenkutten in Leinenzeug umbenennen).
Werkzeug hat Holzgriffe, Waffen auch.

...
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Soricida

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Freitag, 2. März 2018, 23:57

Oh je, oh je, da wird mal "Glas für Parfümflaschen" erwähnt, und schon...

Dabei sind in unserem Anno sogar bei einigen Bauernhäusern Fenster zu sehen,
die ausschauen, als ob dort schon Glasscheiben drin sind. :scratch:

Mein Vorschlag wäre ja ansonsten gewesen, die Glasproduktion schon bei den Bürgern einzubauen.
Der Bau eines Patrizierhauses kostet dann auch zusätzlich noch 1 Tonne Glas.
Und für die Adligen dann noch eine Schmuckproduktion welche Messing, Gold, Glas und Perlen benötigt.
(Eine Silbermine + Schmelze gibt es ja nicht.)
Der Schmuck könnte dann später (wie die Kerzenhalter) auch noch für Patrizier freigegeben werden.

Den Vorschlag von Admiral Drake "Leinenkutten in Leinenzeug umbenennen" finde ich gut,
aber Stoffe, oder Stoffballen, finde ich besser.
Die sollten aber auch noch als Baumaterial für Schiffe verwendet werden. :hey:

Daß das Schweinefleisch endlich verarbeitet wird... Danke!
Könnte man auch bei den Rindern die Häute gerben? Z.B. das gleiche Gebäude (Gerberei), aber für Rinder?
Und wenn ja, was ist mit dem Pelztierjäger? Kann der mit "Wild" auch noch einen "Wildtierfleischer" beliefern?

Leider fehlt Anno 1404 das Bedürfnis nach Bildung, sonst wäre eine Bibliothek...
Baukosten unter anderem ein paar 100 Tonnen Bücher.

Ich höre besser erst einmal auf mit meinen Wünschen, denn wie heißt es so schön:
"Sei vorsichtig mit Deinen Wünschen, sie könnten in Erfüllung gehen!"

Gruß
Soricida
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Samstag, 3. März 2018, 13:03

@Admiral Drake, @Soricida,

danke für die Vorschläge. Ich habe sie notiert und werde mal schauen was machbar ist.

Bei den Schiffen wird das schwierig. Dort gibt es bereits mit Holz und Seilen zwei Sachen die verwendet werden. Damit sind die Möglichkeiten von ANNO ausgeschöpft. :(

Zu Bildung und Bibliothek: Das hatte SD ja schon in IAAM reingetan. Allerdings möchte ich das Kloster nicht für Bildung benötigen. Es passt nicht zu den Patrizier- und Adligengebäude. Und die von ihm dazu verwendeten 1701-Gebäude möchte ich auch nicht nehmen. Die passen nicht so richtig nach 1404. Deshalb: Welches 1404-Gebäude käme denn für eine Bibliothek in Frage? :scratch:

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Samstag, 3. März 2018, 14:12

Ich suche noch ein Gebäude für die "Schwarzbrennerei". Es sollte ANNO-gerecht zumindest außerhalb des Gebäudes ein Destilierkessel stehen. Wer hat eine Idee dazu?

Das hier ist übrigens sehr interessant: http://www.neckar-magazin.de/kulinarisch…erei/index.html

Für die Bibliothek habe ich einige Vorschläge: Es können Palastgebäude verwendet werden. Diese passen ganz gut zu den Patrizier- und Adligengebäuden. Sie lassen sich wunderbar in ein Stadtbild integrieren.
Welches des drei Beispiele gefällt euch am Besten?
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  • Vorschlag 1.jpg
  • Vorschlag 2.jpg
  • Vorschlag 3.jpg

Soricida

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Samstag, 3. März 2018, 23:18

Zitat

Bei den Schiffen wird das schwierig. Dort gibt es bereits mit Holz und
Seilen zwei Sachen die verwendet werden. Damit sind die Möglichkeiten
von ANNO ausgeschöpft. :(
Das ist so aber nicht ganz korrekt.
Die Kriegsschiffe benötigen noch ein drittes Material (Waffen, oder Kanonen, oder Kriegsmaterial)
Die Zahl Zwei scheint mir nur für die Herstellung von Produkten zu gelten.
Für die Baukosten von Betrieben können aber auch mindestens 4 Waren nötig sein.
Genauso wie bei den Wohnhäusern. Aber ob auch bei den Schiffen?
Zur Bibliothek:
Das erste Bild sieht am Imposantesten aus, die anderen beiden fügen sich etwas unauffälliger schön ein.
Wie wäre es, jeden mit Taste >C< selber entscheiden zu lassen?

Gruß
Soricida
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Sonntag, 4. März 2018, 10:41

Die Kriegsschiffe benötigen noch ein drittes Material (Waffen, oder Kanonen, oder Kriegsmaterial)
Die Zahl Zwei scheint mir nur für die Herstellung von Produkten zu gelten.

Sorry, du hast recht. Ich war auf dem falschen Dampfer :kopfnuss:

Es ist zu überlegen, ob nicht noch mehr Sachen benötigt werden: z. B. Eisen und Werkzeug, und in welchen Mengen. Ein Schiff besteht ja nicht nur aus Holz und Seilen :D

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Donnerstag, 24. Mai 2018, 20:46

Die Schiffe benötigen ja auch Segel. :thumbsup:

Ich habe mich mal etwas kundig gemacht:
Zur damaligen Zeit wurden die Segel wie die Taue auch aus Hanf hergestellt. Wolle sog zu viel Nässe auf und wurde dadurch zu schwer.
Für Kleidung wurde dagegen selten Hanf benutzt. Dafür u. a. Tuche aus Schafswolle und Linnen aus Flachs.

Und daran bastle ist derzeit. :baby: